Am 17. Juni 1953 warfen Arbeiter Steine gegen sowjetische Panzer. Der Arbeiter- und Bauernstaat DDR, der sich genau auf sie berief, ließ sie durch die sowjetische Besatzungsmacht niederwalzen. Heute erinnert kaum jemand daran — während von oben wieder zur Mehrarbeit gerufen wird.
Lesezeit: 10 Minuten — Diesen Sommer wird wieder geflaggt. Zur Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko hängen die schwarz-rot-goldenen Fähnchen an den Autospiegeln, und für ein paar Wochen darf der Deutsche sein Land lieben, solange es um Tore geht. Patriotismus auf Zeit, abschaltbar mit dem Schlusspfiff — die einzige Form, in der das Bekenntnis hierzulande als unverdächtig gilt. Warum das so ist, hat eine lange Geschichte. Mehr lesen
Was der „Spiegel" am Podcast „ungeskriptet" kritisiert — zu freundlich, zu lang, ohne Konfrontation — lässt er bei Caren Miosgas Habeck-Gespräch durchgehen. Das ist keine Inkonsequenz. Es ist die selektive Anwendung journalistischer Standards. Der Begriff dafür heißt Doppelmoral. Mehr lesen
Freiheit galt lange als selbstverständliche Grundlage westlicher Gesellschaften. Doch plötzlich wird wieder darüber gestritten – über Meinungsfreiheit, digitale Überwachung, staatliche Kontrolle und die Grenzen politischer Macht. Mehr lesen
Die Idee der Freiheit entstand in der Aufklärung als radikaler Bruch mit autoritärer Herrschaft und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem vielschichtigen Konzept. Heute so schient es, wird Freiheit als selbstverständlich wahrgenommen. Mehr lesen
Eine Kampfansage an Bevormundung, Kontrolle und den Verlust bürgerlicher Selbstbestimmung. Souveränität des Individuums, Verantwortungsprinzip und dienende Ordnung. Mehr lesen







