Am 8. Januar 1918 versprach Woodrow Wilson Europa einen Frieden des Selbstbestimmungsrechts. Auf dieser Grundlage streckte Deutschland die Waffen. Versailles hielt das Versprechen nicht — und die Erinnerung an den Bruch wurde zur Waffe gegen die erste deutsche Demokratie. Mehr lesen
In Versailles unterzeichnet Trump eine Absichtserklärung mit dem Iran — vierzehn Punkte, gefeiert wie ein historischer Frieden. Doch der Ort trägt eine ältere Botschaft: Der Vertrag, der dort 1919 Frieden schaffen sollte, hat nie gehalten. Über Inszenierung und Substanz. Mehr lesen
Warum erhitzt eine hundert Jahre alte Frage bis heute die Gemüter? Die Debatte um die Schuld am Ersten Weltkrieg – von Fischer über den Sonderweg-Streit bis zu Clark – handelt weniger von 1914 als von der Frage, wie Deutschland sich 100 Jahre später sieht. Mehr lesen
Fritz Fischer machte die deutsche Kriegsschuld 1961 zur Orthodoxie — getragen von über neunzig Schülern und einem Zeitgeist. Doch der Mann hatte eine NS-Vergangenheit, die Akten lagen bei den Siegern, und die Gegenrede von Clark bis Dolezik kehrt das Bild um. Eine Personen- und Deutungsgeschichte. Mehr lesen
Vor über hundert Jahren verfügten die Sieger in Versailles Deutschlands Kriegsschuld. Fritz Fischer erneuerte das Urteil 1961 — doch Christopher Clark und nun Joachim Dolezik zeigen völkerrechtlich, warum es nicht hält. Der Schlüssel zum Krieg lag nicht in Berlin, sondern in St. Petersburg. Mehr lesen
Am 4. Juni 1941 starb der letzte deutsche Kaiser im Exil – und um keinen seiner letzten Wünsche wurde so erbittert gerungen wie um die Frage, wer den Toten beanspruchen darf. Ein monarchistischer Privatbrief von 1941, gelesen gegen den historischen Befund. Mehr lesen
Oktober 1813. Über 500.000 Soldaten auf den Feldern vor Leipzig, die größte Schlacht der europäischen Geschichte. Aus dem Sieg über Napoleon und den Versen der Befreiungskriege entstand der deutsche Einigungsgedanke. Ein Essay über das, was Deutschland formte. Mehr lesen








