Im Januar 1940, vier Monate nach Kriegsbeginn, legt der britische Schriftsteller H. G. Wells ein schmales Buch vor, dessen Titel heute als Kampfbegriff dient: „The New World Order“. Wells fordert darin das Ende des Nationalstaats, eine weltweit geplante Wirtschaft und einen Weltstaat, der beides verwaltet – offen, in zwölf Kapiteln, ohne Geheimnis. Als Gegengewicht gegen die Macht dieses Staates setzt er eine Erklärung der Menschenrechte, die acht Jahre später in die Allgemeine Erklärung der Vereinten Nationen einfließt. Wer wissen will, was der Begriff „Neue Weltordnung“ bei einem seiner Urheber bedeutete, liest hier die Quelle. Mehr lesen


