• Eine Armee, die Deutschland nicht führen darf, Vorbehaltsrechte bis 1991, eine Ruhrbehörde als Bedingung der Staatsgründung: Wie die Einbindung des Beutelands nach 1945 gebaut wurde – auf vier Ebenen zugleich. Mehr lesen

  • Viermal in sechzig Jahren stoppte Washington deutsche Energiegeschäfte mit Moskau, 2015 sprach George Friedman die Doktrin offen aus. Heute wird die Rechnung in Ludwigshafen bezahlt – während Washington selbst die Kehrtwende einleitet. Mehr lesen

  • 1917 verlor Bayer in den USA Patente, Namen und Kreuz. 1929 kaufte Standard Oil die Hydrierpatente der I.G. Farben. 1945 folgten den Armeen die Technik-Kommissionen – Beute im Wert von zehn Milliarden Dollar. Was deutsche Verfahren, Patente und Köpfe den Konkurrenten zweier Weltkriege wert waren. Mehr lesen

  • Türkei, Saudi-Arabien und Pakistan besiegeln in Mekka einen Beistandspakt nach dem Muster von NATO-Artikel 5 – ohne westliche Beteiligung. Was die Tagespresse als regionale Episode liest, ist die Gründungsurkunde einer Sicherheitsarchitektur für die Zeit nach der NATO – mit einem europäischen Spiegelbild, dessen Blaupause seit 1952 im Archiv liegt. Mehr lesen

  • Über 13.000 Vergewaltigungen registrierte die Polizei 2024 in Deutschland. Die Traumafolgen sind gut erforscht, die Frage nach Schwangerschaften infolge der Tat kaum. Ein Blick auf Zahlen, PTBS-Raten und eine vorsichtige Hochrechnung. Mehr lesen

  • Ein Bundesbeamter haftet bei grober Fahrlässigkeit persönlich, ein Bundesminister nicht. Der Bundestag lehnte im Dezember 2025 die einzige vorliegende Gesetzesinitiative dazu ab. Scheuer, Kemmerich und ein BVerfG-Urteil zeigen, wie folgenlos das in der Praxis bleibt. Mehr lesen

  • Vom Höchststand der Asylanträge 2016 über die bis heute umstrittene Grenzentscheidung von 2015 bis zur Frage, warum Flucht nach Europa führt statt in die Nachbarländer – eine Bestandsaufnahme bis 2026. Mehr lesen

  • 1961 unterzeichnen Bonn und Ankara das Anwerbeabkommen – nicht aus Arbeitskräftemangel, sondern als NATO-politisches Kalkül. Eine Rekonstruktion der Anfänge muslimischer Zuwanderung nach Deutschland bis 2016.

  • Am 12. September 1683 entschied eine Kavallerieattacke vor Wien den Ausgang von fast tausend Jahren islamischer Expansion nach Europa. Eine historische Analyse zweier Eroberungswellen – und des bis heute andauernden Historikerstreits um ihr Erbe. Mehr lesen

  • Die Front im Ukraine-Krieg steht seit Monaten nahezu still, während sich Verhandlungen um dieselbe ungelöste Gebietsfrage drehen. Die eigentlichen Erfolge verschieben sich von der Landkarte in die Tiefe der russischen Kriegswirtschaft. Mehr lesen

  • 751 Gruppenvergewaltigungen registrierte die Polizei 2025 in Deutschland. Die Statistik zeigt Zahlen zur Staatsangehörigkeit – doch bei der Kategorie „deutsch" verschwindet der Migrationshintergrund. Ein Blick auf die Datenlücke und ihre Ursachen. Mehr lesen

  • Ein Urteil des Obersten Gerichtshofs, ausgelegt als offene Grenze. 60.000 Menschen binnen 48 Stunden, mindestens 67 Tote. Madrid verweigerte zunächst den Notstand, dann sprach Sánchez vom Angriff. 22 EU-Regierungschefs stellten sich gegen ihn, Italien setzte Schengen aus. Was als Flüchtlingskrise begann, legt die Bruchlinien einer neuen Weltordnung frei. Mehr lesen

  • Der Bundestag lässt Antworten zu den Epstein-Files in der Geheimschutzstelle verschwinden. Der Berliner Senat gibt offen zu, nie geprüft zu haben. Zwei Verwaltungen, ein Fall, zwei Sorten Schweigen. Mehr lesen

  • In der größten Aufrüstungsphase seit 1990 verliert das Verteidigungsministerium den Überblick: 111 Milliarden Euro an Rüstungsaufträgen seit 2022, aber keine Bilanz darüber, was davon einsatzbereit bei der Truppe ankam.

  • Fokus: Massenpsychologie, Suggestion, Ansteckung Wer verstehen will, warum ganze Gesellschaften ihre Urteilskraft an eine Stimmung verlieren, sollte nicht bei der Entrüstung über „die Dummen“ beginnen, sondern bei den Regeln, nach denen Massen funktionieren. „Psychologie der Massen“ ist kein historisches Kuriosum, sondern ein Schlüsseltext zum Betriebsgeheimnis moderner Macht: Ansteckung, Suggestion, Wiederholung, das Verschwinden des Einzelnen im Kollektiv. Zusammenfassung für Eilige Gustave Le Bon, französischer Arzt und Universalgelehrter, veröffentlicht 1895 eine These, die bis heute nachwirkt: Sobald Menschen zur Masse werden, denken sie nicht mehr wie Individuen. Sie verlieren an kritischer Distanz, was sie an Erregbarkeit gewinnen. Die Masse ist nach Le Bon leichtgläubig, impulsiv, intolerant und leicht zu führen – nicht durch Argumente, sondern durch Behauptung, Wiederholung und Ansteckung. Genau darin liegt der bleibende Wert des Buches – und seine Gefahr. Analyse der Volksseele Le Bon interessiert sich nicht für die Masse als Zahl, sondern als seelischen Zustand. Für ihn entsteht eine „psychologische Masse“ erst dann, wenn sich eine gemeinsame Gefühlsrichtung bildet und die bewusste Persönlichkeit des Einzelnen zurücktritt. Er beschreibt die Masse als hochgradig suggestibel: Bilder ersetzen Begriffe, Übertreibung ersetzt Abwägung, Gefühl ersetzt Beweis. Der Führer überzeuge nicht durch Klugheit, sondern durch die unbedingte Festigkeit des eigenen Glaubens. Verständnis von Macht Man muss Le Bons Wertungen nicht teilen, um zu erkennen, dass er ein Instrument beschrieben hat, das seither planmäßig benutzt wird. Wer die Grammatik der Massenbeeinflussung kennt, liest Wahlkämpfe, Kampagnen und Empörungswellen anders. Nicht zufällig berufen sich spätere Meinungsingenieure wie Edward Bernays ausdrücklich auf ihn. Trommelfeuer der Mehr lesen

  • Marode und kollabierende Brücken — 30 Jahre Infrastrukturvernachlässigung als Symptom einer Erschöpfung. Wer die fremde Brücke leichter fallen sieht als die eigene, ist nicht objektiv. Er ist erleichtert. Eine narrativ-kritische Bestandsaufnahme. Mehr lesen

  • Drei Millionen Aufrufe in vier Tagen für ein viereinhalbstündiges Höcke-Gespräch ohne Gegenfrage. Wie kann ein Format, das nach allen Regeln klassischer Medienlogik nicht funktionieren dürfte, so funktionieren? Eine Strukturanalyse über zehn Jahre Embargopolitik, ihren amerikanischen Vorlauf und den Selbstwiderspruch eines Apparats, der mit Zensurforderungen endet, weil seine eigene Methode genau das produziert hat, was sie verhindern sollte. Mehr lesen

  • Washington sagt linksextremer Gewalt international den Kampf an – Deutschland schickt nur einen Beamten. Rubios Rede zieht die Linie von RAF zu Antifa und zeigt, wie tief die Bundesrepublik nach links geprägt bleibt. Mehr lesen

  • Merz warnt AfD-Wähler vor Social Media als alleiniger Nachrichtenquelle. Die aktuellen Studien zeigen: Die Mehrheit informiert sich noch klassisch über TV und Radio – nur bei den 18- bis 24-Jährigen hat Social Media bereits die Führung übernommen. Mehr lesen

  • Am Mount Rushmore erklärt Donald Trump den Kommunismus zur größten Bedrohung Amerikas – gefährlicher als beide Weltkriege. Was heute als demokratischer Sozialismus, Klimaschutz oder Antikapitalismus auftritt, stellt dieselbe alte Machtfrage nur unter neuem Namen. Mehr lesen

  • Die Bundesregierung feiert 10 Milliarden Euro Steuerentlastung ab 2027 – verschwiegen wird die Gegenrechnung. Rentenversicherung, Pflegeversicherung und Reichensteuer summieren sich bis 2028 auf rund 39 Milliarden Euro zusätzliche Last. Eine Analyse der Zahlen, die in der Pressemitteilung fehlen. Mehr lesen

  • Zwei Volksabstimmungen kippten 2005 die EU-Verfassung. Zwei Jahre später kehrte ihre Substanz als Vertrag von Lissabon zurück — umbenannt, entsymbolisiert, fast überall ohne Referendum ratifiziert. Die Verantwortlichen benannten den Zweck selbst. Karlsruhe zog 2009 eine Grenze, die bis heute wirkt. Mehr lesen

  • Vor zwei Jahren kam Julian Assange frei. Erinnert wird an den Verfolgten, selten an seine schärfsten Sätze: die Beschreibung eines Krieges, der mit dem Steuergeld der Bevölkerungen gegen sie selbst geführt wird, getarnt als Verteidigung und angelegt auf Dauer statt auf Sieg. Mehr lesen

  • William Orpen: „The Signing of Peace in the Hall of Mirrors, Versailles, 28 June 1919" (1919). Das Gemälde zeigt die Unterzeichnung des Versailler Vertrags im Spiegelsaal; die deutschen Vertreter sind dem Betrachter abgewandt und kaum sichtbar — die alliierten Staatsmänner beherrschen die Szene. Fotonachweis: Imperial War Museum / Wikimedia Commons (gemeinfrei)

    Am 8. Januar 1918 versprach Woodrow Wilson Europa einen Frieden des Selbstbestimmungsrechts. Auf dieser Grundlage streckte Deutschland die Waffen. Versailles hielt das Versprechen nicht — und die Erinnerung an den Bruch wurde zur Waffe gegen die erste deutsche Demokratie. Mehr lesen

  • Comic-Illustration eines chaotischen Klassenzimmers: Schüler am Smartphone, Papierflieger und ein brennender Papierkorb, während die Lehrerin an die Tafel schreibt ‚Ordnung ist das halbe Leben‘

    Es gibt eine Waffe, die jedem Menschen offensteht, unabhängig von Herkunft und Vermögen: die Fähigkeit, zu lesen, zu verstehen und das Verstandene zu prüfen. Genau deshalb ist der Zustand des Bildungswesens keine pädagogische Fachfrage, sondern eine Machtfrage. Mehr lesen

  • In Versailles unterzeichnet Trump eine Absichtserklärung mit dem Iran — vierzehn Punkte, gefeiert wie ein historischer Frieden. Doch der Ort trägt eine ältere Botschaft: Der Vertrag, der dort 1919 Frieden schaffen sollte, hat nie gehalten. Über Inszenierung und Substanz. Mehr lesen

  • Am 17. Juni 1953 warfen Arbeiter Steine gegen sowjetische Panzer. Der Arbeiter- und Bauernstaat DDR, der sich genau auf sie berief, ließ sie durch die sowjetische Besatzungsmacht niederwalzen. Heute erinnert kaum jemand daran — während von oben wieder zur Mehrarbeit gerufen wird.

  • Donald Trump wird achtzig. Hinter Käfigkampf und Großbuchstaben verschwindet die eigentliche Zäsur: Er beendet die amerikanische Weltordnung, die Bush senior 1990 ausrief, und ersetzt sie durch die Rückkehr Monroes — den Anspruch auf die ganze Hemisphäre, von Nord nach Süd.

  • Sagt jemand „tiefer Staat", ist die Schublade meist schon offen: Verschwörungstheorie, QAnon. Doch der eigentliche Hebel der auf Kontinuität angelegten Bürokratie ist nicht Heimlichtuerei, sondern ein umfangreiches und detailliertes Wissen über Vorgänge und Dokumente, dem keine gewählte Regierung gewachsen ist. Mehr lesen

  • Sie galt als das ethische Gewissen der Nation — Vorsitzende eines Gremiums ohne Entscheidungsgewalt, das die schärfsten Eingriffe nicht bremste, sondern mehrheitlich befürwortete. Über eine Medizinethikerin, die zur moralischen Vollstreckerin wurde, einen Auftritt vor der Presse und die Frage, was geschieht, wenn die Stimme der Ethik selbst unter Verdacht gerät. Mehr lesen

  • Lesezeit: 10 Minuten — Diesen Sommer wird wieder geflaggt. Zur Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko hängen die schwarz-rot-goldenen Fähnchen an den Autospiegeln, und für ein paar Wochen darf der Deutsche sein Land lieben, solange es um Tore geht. Patriotismus auf Zeit, abschaltbar mit dem Schlusspfiff — die einzige Form, in der das Bekenntnis hierzulande als unverdächtig gilt. Warum das so ist, hat eine lange Geschichte. Mehr lesen

  • Das Projekt M1llion forderte in Berlin den Rücktritt der Bundesregierung — und blieb weit hinter dem eigenen Anspruch zurück. Warum ein Protest, der sich nur über seinen Gegner definiert, selten gewinnt, und wie eine andere Grammatik des Aufzugs aussähe. Mehr lesen

  • Warum erhitzt eine hundert Jahre alte Frage bis heute die Gemüter? Die Debatte um die Schuld am Ersten Weltkrieg – von Fischer über den Sonderweg-Streit bis zu Clark – handelt weniger von 1914 als von der Frage, wie Deutschland sich 100 Jahre später sieht. Mehr lesen

  • Die Begründungen der Impfkampagne wanderten: von der Herdenimmunität zum Schutz vor schwerem Verlauf, von zwei Dritteln auf 85 Prozent. Widerrufen wurde nie etwas — nur umgefärbt. Über Inzidenz, PCR und eine Kommunikation, die Überprüfung unmöglich macht. Mehr lesen

  • Wissen ist die älteste Form der Herrschaft — und die einzige Waffe, die jedem offensteht. Von Eleusis bis in die Gegenwart zeigt sich dieselbe Mechanik: Eine kleine Schicht verfügt über Wissen, das den Vielen verschlossen bleibt, und wandelt den Vorsprung in Einfluss. Mehr lesen

  • Fritz Fischer machte die deutsche Kriegsschuld 1961 zur Orthodoxie — getragen von über neunzig Schülern und einem Zeitgeist. Doch der Mann hatte eine NS-Vergangenheit, die Akten lagen bei den Siegern, und die Gegenrede von Clark bis Dolezik kehrt das Bild um. Eine Personen- und Deutungsgeschichte. Mehr lesen

  • Vor über hundert Jahren verfügten die Sieger in Versailles Deutschlands Kriegsschuld. Fritz Fischer erneuerte das Urteil 1961 — doch Christopher Clark und nun Joachim Dolezik zeigen völkerrechtlich, warum es nicht hält. Der Schlüssel zum Krieg lag nicht in Berlin, sondern in St. Petersburg. Mehr lesen

  • Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm II. an der Hohenzollernbrücke in Köln.Die Statue wurde von dem Künstler Louis Tuaillon geschaffen.Sie ist eine von mehreren Reiterstatuen preußischer Herrscher an der Brücke. Fotonachweis: Privat/Loreley-Blog

    Am 4. Juni 1941 starb der letzte deutsche Kaiser im Exil – und um keinen seiner letzten Wünsche wurde so erbittert gerungen wie um die Frage, wer den Toten beanspruchen darf. Ein monarchistischer Privatbrief von 1941, gelesen gegen den historischen Befund. Mehr lesen

  • Ein Pathologe in Reutlingen öffnete Leichen, weil niemand sonst es tat. Obduktionsverweigerung, ein passives Meldesystem, umstrittene Zahlen: drei Wege, auf denen die entscheidenden Daten zur Impfsicherheit nie erhoben wurden — und die Lücke zum Argument wurde. Mehr lesen

  • Die größte medizinische Maßnahme der Geschichte lief ohne das Sicherheitsnetz, das jeder ordentliche Versuch verlangt — kein flächendeckendes Obduktionsprogramm, kein aktives Erfassungssystem, keine unabhängige Auswertung. Über die Folgen weiß bis heute niemand Bescheid. Mehr lesen

  • Am 10. Juli 2025 entschied der Bundestag, die Corona-Jahre durch eine Enquete-Kommission aufzuarbeiten — nicht durch einen Untersuchungsausschuss. Der Unterschied ist kein juristisches Detail: Wer über die eigene Rolle mitentscheidet, wählt das mildere Werkzeug ohne Akteneinsicht. Mehr lesen

  • Die Bundesrepublik traf 1951 eine bis heute umstrittene und problematische Entscheidung — sie stellte die bürokratischen Eliten des 3. Reichs, die sie eigentlich überwinden sollte, wieder in den Dienst des jungen Staates. Mehr lesen.

  • Russland hat in der Nacht zum 24. Mai 2026 wieder eine Oreschnik-Rakete eingesetzt. Diesmal traf es die Hauptstadt Kiew. Einen Tag später empfahl Außenminister Lawrow seinem amerikanischen Amtskollegen die Evakuierung der US-Botschaft. Der Ökonom Jeffrey Sachs richtete einen zweiten offenen Brief an Bundeskanzler Merz — Europa und Russland schlitterten „in einen offenen Krieg“. In Berlin trainiert die Bundeswehr die Evakuierung der Regierung. Was bedeutet in dieser Lage das Friedensversprechen des Zwei-plus-Vier-Vertrages — und welche Klauseln des Völkerrechts gelten weiter, obwohl sie für obsolet erklärt wurden? Mehr lesen

  • Ein Bittbrief zum amerikanischen Memorial Day. Ein UN-Sicherheitsrat, in dem die Faktizität getöteter Kinder zur Verhandlungssache wird. Drohnen über Kaliningrad ohne klaren Absender. Drei Vorgänge des vergangenen Wochenendes, die nicht den Fortgang eines Krieges beschreiben, sondern die Vorbereitung seines Endes — durch Versacken der Sprachfähigkeit. Mehr lesen

  • Patriotismus bezeichnet die emotionale und politische Bindung an das eigene Gemeinwesen. Im deutschsprachigen Diskurs trägt der Begriff seit dem späten 20. Jahrhundert eine positive Konnotation und wird üblicherweise vom Nationalismus abgegrenzt. Diese Trennung ist jüngeren Datums und politisch hergestellt. Mehr lesen

  • Nationalismus bezeichnet die politische Ideologie, die die Nation zum obersten Bezugspunkt staatlichen Handelns und kollektiver Identität erhebt. Im deutschsprachigen Diskurs ist der Begriff seit 1945 durchgehend negativ konnotiert und gilt als Gegenbegriff zum Patriotismus. Diese Wertung ist verbreitet, aber nicht universell. Mehr lesen

  • Unilateralismus bezeichnet die außenpolitische Handlungslogik eines Staates, Entscheidungen ohne Abstimmung mit Verbündeten oder internationalen Institutionen zu treffen und durchzusetzen. Gegenbegriff ist der Multilateralismus. Der Begriff stammt aus der Theorie der Internationalen Beziehungen. Mehr lesen

  • Warum das Dritte Reich nicht überwunden, sondern in neue Schalen umgegossen wurde — und warum die Hauptstadt heute Brüssel heißt. Mehr lesen

  • Friedrich Merz steht bei 13 Prozent Zustimmung — dem schlechtesten Wert eines Bundeskanzlers, seit Forsa misst. Forsa-Chef Matuschek nennt drei Gründe: Ankündigungen ohne Folgen, gebrochene Wahlversprechen, mangelhafter Führungsstil. Eine empirische Bestandsaufnahme nach einem Jahr Kanzlerschaft Merz — von der Brandmauer über den Trick mit dem alten Bundestag bis zur Würzburg-Trump-Sequenz. Mehr lesen

  • Flaggen von CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke vor dem Bundeskanzleramt in Berlin bei dramatischem Abendhimmel

    500 Milliarden Sondervermögen, 100 Milliarden für den Klima- und Transformationsfonds — ausgehandelt mit den Grünen vor der Regierungsbildung. Laut ifo-Analyse flossen 95 Prozent der 2025 aufgenommenen Mittel nicht in Investitionen, sondern in Haushaltslücken. Eine Bestandsaufnahme der Kontinuitäten. Mehr lesen

  • Was der „Spiegel" am Podcast „ungeskriptet" kritisiert — zu freundlich, zu lang, ohne Konfrontation — lässt er bei Caren Miosgas Habeck-Gespräch durchgehen. Das ist keine Inkonsequenz. Es ist die selektive Anwendung journalistischer Standards. Der Begriff dafür heißt Doppelmoral. Mehr lesen

  • Vom Schubkarren-Geld 1923 über die Währungsreform 1948 bis zum Euro 1999: Die deutsche Geldgeschichte ist eine Geschichte politischer Vertrauensbrüche — und Verteilungsverschiebungen, deren Muster sich heute in der EZB-Politik fortsetzt. Vier Lehren über Geld, Souveränität und die Verfassungsfrage einer kontinentaleuropäischen Vaterländer-Architektur. Mehr lesen

  • Deutschland hat die Geldmittel, baut Infrastruktur jedoch im Schneckentempo. Eine Analyse über Sanierungsstau, das Sondervermögen und die Frage, warum 500 Milliarden Euro keine Brücke ersetzen können — und was ein Staat verliert, der seine Aufgaben nicht mehr in Beton übersetzen kann. Mehr lesen

  • Ein Gedankenspiel zur Erschöpfung der Bundesrepublik. Hegels List der Vernunft, Trumps Pressekonferenz-Halbsatz, Merz‘ Washington-Frequenz — und die Frage, ob die Politik der Bundesregierung, gewollt oder ungewollt, die Voraussetzungen beschleunigt, unter denen das Volk Artikel 146 GG einfordern wird. Mehr lesen

  • Der District of Columbia, die City of London und die Frage, wem ihre juristische Sonderstellung heute dient Mehr lesen

  • Reihen von 155-mm-Artilleriegranaten in einer Produktionshalle

    Was die Ukraine 2026 braucht und was Europa nicht hat: 200.000 Granaten pro Monat, bis zu tausend Abfangdrohnen pro Tag, eine Tagesproduktion von 208 russischen Geran-2 — und ein deutscher Sonderstab Ukraine mit 25 Soldaten, der „Crowdfunding-Veranstaltungen“ für Drohnen organisiert. Eine nüchterne Bestandsaufnahme der europäischen Lieferkapazität im vierten Jahr der Zeitenwende. Mehr lesen

  • Wenn ukrainische Drohnenoperateure zwei NATO-Bataillone an einem Tag ausschalten, Russland die digitale Infrastruktur westlicher Operationsmodelle gezielt unterbricht und die Europäische Union die ukrainische Rüstungsindustrie strukturell in ihr eigenes Verteidigungsprogramm einbaut — drei Befunde zur asymmetrischen Lehrgeschwindigkeit zwischen Lehrling und Lehrmeister. Mehr lesen

  • Wenn US-amerikanische, deutsche, russische, türkische, israelische und chinesische Rüstungsbetriebe einen Krieg gleichzeitig als Forschungsfeld nutzen, wird die Berichterstattung über Wirkung und Versagen ihrer Systeme zur eigenen Kampfdisziplin. Eine nüchterne Bestandsaufnahme über die ältere Verwandtschaft moderner Wunderwaffenerzählungen. Mehr lesen

  • Stellvertreterkrieg ist die Standardform der Großmachtkonkurrenz seit 1945 — strukturelle Folge der nuklearen Abschreckung. Karl Deutsch prägte 1964 die Definition; Korea und Vietnam sind hybride Fälle, die Ukraine seit 2022 ist definitorisch umstritten zwischen fünf konkurrierenden Lesarten. Mehr lesen

  • Pufferzone bezeichnet ein Gebiet zwischen zwei rivalisierenden Mächten, das einen direkten Zusammenstoß unwahrscheinlicher machen soll. Vom britisch-russischen Great Game über UNDOF, UNIFIL und UNFICYP bis zu Ukraine, Südlibanon und Golan: dieselbe Logik unter wechselnden Bezeichnungen. Mehr lesen

  • BRICS+ ist seit 2024 die institutionelle Hauptarchitektur einer post-westlichen Wirtschaftsordnung. Mit Saudi-Arabien, Iran, VAE, Ägypten und Äthiopien als neuen Vollmitgliedern überschreitet die Gruppe in Kaufkraftparität die G7 — die strategische Pointe ist nicht Konfrontation, sondern Diversifikation und Optionalität. Mehr lesen

  • Die Shanghai Cooperation Organisation ist die einzige eurasische Sicherheitsarchitektur seit zwei Jahrhunderten ohne westliche Beteiligung. Vier Atommächte, über 40 Prozent der Weltbevölkerung, kein Beistandspakt — sondern ein post-westfälisches Konzert der Mächte mit Eskalationsdämpfungsfunktion. Mehr lesen

  • George F. Kennan hat 1947 in einem anonymen Aufsatz die langfristige, geduldige Eindämmung einer expansiven Macht ohne militärische Konfrontation formuliert — und sich später öffentlich davon distanziert, als Truman die Idee militarisierte. Eine Doktrin, deren Erfinder ihre Anwendung als Fehlinterpretation bezeichnete. Mehr lesen

  • Vorherrschaft durch strukturelle und kulturelle Wirkung statt durch militärischen Zwang — Antonio Gramsci hat den Begriff aus dem antiken Griechenland in die politische Soziologie übersetzt. Die unipolare Phase nach 1991 war ihr Höhepunkt; ihr Zerfall ist das eigentliche Thema unserer Gegenwart. Mehr lesen

  • Eine Ordnung mit mehreren Machtzentren ohne klare Dominanz kann stabil sein wie das Wiener Konzert — oder in einem Großkrieg enden wie 1914. Entscheidend ist nicht die Zahl der Pole, sondern die Qualität der Spielregeln zwischen ihnen. Mehr lesen

  • Souveräne Gleichheit, territoriale Integrität, Nichteinmischung — die seit 1648 entstandene Ordnung souveräner Nationalstaaten ist die Grundgrammatik des Völkerrechts, die heute von der „regelbasierten Ordnung" relativiert wird. Beide Ordnungen schließen sich nicht aus, aber sie konkurrieren um die Auslegungshoheit. Mehr lesen

  • 1949 gegründet als Verteidigungspakt gegen die Sowjetunion. Nach 1991 wurde aus dem Bündnis ein Erweiterungsinstrument, dessen Eigendynamik Trumps NSS 2025 erstmals offiziell in Frage stellt. Wer die Ukraine-Frage seit 2014 verstehen will, kommt an dieser strukturellen Verschiebung nicht vorbei. Mehr lesen

  • Globaler Süden ist mehr als ein Modewort, aber weniger als ein einheitlicher Block. Eine politische Selbstbezeichnungs-Bewegung mit ökonomischer Substanz, die seit 2008 BRICS+, SCO und G77 institutionell verbindet — erstmals seit 1500 mit der wirtschaftlichen Substanz für eine außereuropäische Ordnungsbildung. Mehr lesen

  • 18. Februar 1943, Berliner Sportpalast: Tausende erheben die Hand für den „totalen Krieg“. Sie wussten, was sie taten — und taten es trotzdem. Was die Szene zeigt, ist kein deutsches Sonderphänomen, sondern eine wiederkehrende Mechanik. Wer sie kennt, erkennt sie auch in der Gegenwart. Mehr lesen

  • Heinrich IV. (1076), Friedrich II. (dreimal), Luther (1521) — die schärfste Strafe der Kirche traf seit jeher politisch Bedeutsame. Im Juli 2024 traf sie Carlo Maria Viganò, ehemaliger Apostolischer Nuntius in den USA, wegen Schismas. Sein Kommentar: „eine Ehre". Mehr lesen

  • Von 813 bis 1803 die ökonomische Grundeinheit der katholischen Kirche im Reich. Jede geistliche Stelle war an einen Vermögenskomplex gebunden — eine Doppelnatur, die der Bergpredigt-Antithese strukturell zuwiderlief. Die heutigen Staatsleistungen sind ihre direkte Erbschaft, im Grundgesetz seit 1949 zur Ablösung markiert, aber nie abgelöst. Mehr lesen

  • Eine Finanzierungstechnik, die Sünden, Sakramente und Geld in einem Geschäftsvorgang verband — und 1517 in Wittenberg auf Luthers Federkiel traf. Wer Albrechts Ämterkauf, Tetzels Reim und die Fugger-Kredite zusammendenkt, sieht: Der Ablass war kein Auswuchs, sondern Architektur. Mehr lesen

  • Der Streit zwischen Gregor VII. und Heinrich IV. wurde nicht aus theologischer Strenge geführt, sondern aus dem ökonomischen Gewicht der Bistümer. Das Wormser Konkordat 1122 ist die juristische Lösung — und die Urform aller deutschen Konkordatsverträge bis zum Reichskonkordat 1933. Mehr lesen

  • Was Petrus dem Simon Magus in der Apostelgeschichte ausschlug, wurde im Hochmittelalter Routine: der Tausch von geistlicher Gabe gegen Geld. Der Investiturstreit 1075–1122 war im Kern ein Simoniestreit — und das Tridentinum 1545–1563 hat die Praxis bis ins 19. Jahrhundert nicht beenden können. Mehr lesen

  • Karl der Große machte 779 aus einer biblischen Empfehlung eine staatlich vollstreckte Pflicht — der Beginn des westeuropäischen Sonderwegs einer weltlich erzwungenen Kirchensteuer. Tausend Jahre trug der Zehnt die mittelalterliche Kirche. Seine Ablösung im 19. Jahrhundert beendete das Recht, nicht das Vermögen. Mehr lesen

  • Cyprian wollte um 256 Schismatiker disziplinieren — nicht Andersgläubige aus dem Heil ausschließen. Was Bonifatius VIII. 1302 und das Konzil von Florenz 1442 daraus machten, hat die katholische Kirche bis heute nicht förmlich widerrufen. Vatikanum II hat die Formel umformuliert, nicht aufgehoben — eine Differenz, die Traditionalisten und Reformer bis heute spaltet. Mehr lesen

  • Auf zwei Versen, die nur Matthäus überliefert, ruht die Primatslehre des Papstes. Was zwei der drei Synoptiker nicht kennen und was das Wort Kirche enthält, das sonst in keinem Evangelium auftaucht — wie sicher ist der Fels, auf dem zweitausend Jahre Anspruch ruhen? Mehr lesen

  • Niemand kann zwei Herren dienen — die Bergpredigt-Antithese ist absolut, nicht relativ. Wer das ernst nimmt, kommt zu jenem Vorwurf, den Friedrich II. dem Lyoner Konzil 1245 entgegenhielt. Eine Diagnose, die die Kirche selbst zu allen Zeiten bedrängt hat — und unter dem Namen Geldfetisch in der Moderne weiterwirkt. Mehr lesen

  • Georg Jellinek hat 1900 die staatsrechtliche Standarddefinition formuliert: Staatsgebiet, Staatsvolk, Staatsgewalt. Wer die deutsche Verfassungs- und Souveränitätsfrage prüfen will, ohne diese Trias zu kennen, redet aneinander vorbei. Mehr lesen

  • Was Artikel 7 des Deutschlandvertrags 1954 versprach, was der Zwei-plus-Vier-Vertrag 1990 ersetzte — und welche Modelle eines künftigen Friedensvertrags rechtlich denkbar sind. Teil IV der Analyse zur deutschen Verfassungsfrage. Mehr lesen

  • Sie wurde 1907 für Kriege geschrieben, die es bald nicht mehr geben sollte — und stand 1946 in Nürnberg dennoch als Maßstab. Wie ein Vertrag aus der Welt des Kabinettskrieges zur juristischen Tiefenstruktur des Urteils über den Holocaust werden konnte, ist eine der erstaunlicheren Geschichten des modernen Völkerrechts. Mehr lesen

  • Deutschland hat keinen. Was es seit 1945 stattdessen hat, ist ein Geflecht von Verträgen, das den klassischen Friedensvertrag funktional teilweise ersetzt — aber nicht abschließt. Was darin fehlt, ist die staatsrechtliche Substanz der zweiten offenen Tür. Mehr lesen

  • Sie wird in der publizistischen Debatte selten genannt — und ist doch die unsichtbare Grundlage jeder modernen völkerrechtlichen Auseinandersetzung. Ohne sie ist auch der Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 staatsrechtlich nicht zu beurteilen. Mehr lesen

  • Frankfurt 1871 verlangte fünf Milliarden Francs — und Frankreich beglich sie in drei Jahren. Versailles 1919 verlangte 132 Milliarden Goldmark — und Deutschland tilgte bis Oktober 2010. Wer die heutigen Forderungen aus Polen, Griechenland und Italien einordnen will, sollte den Unterschied dieser zwei Reparationsphilosophien kennen. Mehr lesen

  • Wilson hat es 1918 verkündet, die UN-Charta hat es 1945 verankert, Helsinki 1975 zwischen Ost und West bekräftigt — und doch bleibt es eine der politisch meistumkämpften Normen des Völkerrechts. Wer ein Volk im Sinne dieses Rechts ist, hat das Völkerrecht bis heute nicht trennscharf beantwortet. Mehr lesen

  • Es fragt nicht, ob ein Krieg geführt werden darf — sondern wie er geführt werden muss. Eine seiner zentralen Bestimmungen ist die direkte Antwort auf das, was Wehrmacht und SS in den besetzten Gebieten taten — und sie wirft eine eigentümliche Zeitspannung auf, die bis heute nicht aufgelöst ist. Mehr lesen

  • Es regelt die Welt zwischen Staaten — und ist doch nicht das Recht eines Weltstaates. Was 1945 daran neu wurde und was aus dem klassischen Bestand erhalten blieb, ist die staatsrechtliche Grundfrage, an der sich die deutsche Verfassungsfrage entscheidet. Mehr lesen

  • Die „Nazikeule“ ist kein historischer Begriff, sondern ein politisches Kampfmittel. Sie verschiebt Debatten vom Inhalt auf die moralische Markierung des Gegners — und zeigt, wie Erinnerungskultur zur Disziplinierung aktueller Meinung eingesetzt werden kann. Mehr lesen

  • Revisionismus bedeutet wörtlich: erneute Prüfung. Politisch wurde daraus ein Kampfbegriff. Wer Geschichte neu bewertet, kann Erkenntnis gewinnen — oder Geschichte verbiegen. Entscheidend ist nicht die Revision selbst, sondern ob sie quellenbasiert, redlich und überprüfbar erfolgt. Mehr lesen

  • Souveränität ist der Kern jeder echten Staatlichkeit. Sie entscheidet darüber, ob ein Staat selbst handelt — oder nur innerhalb fremder Rahmenbedingungen verwaltet. Wer die deutsche Gegenwart verstehen will, kommt an dieser Frage nicht vorbei. Mehr lesen

  • Der Begriff „Reichsbürger“ bezeichnet offiziell ein Milieu, das die Bundesrepublik Deutschland nicht oder nur eingeschränkt anerkennt. Politisch interessant ist jedoch weniger der Randbereich selbst, sondern die Frage, wie der Begriff verwendet wird: als Sicherheitskategorie, als Medienetikett — und als Grenze des Sagbaren. Mehr lesen

  • Die Subjektidentität ist eine der Schlüsselfragen der deutschen Staatsrechtsdebatte. Denn wer klären will, was Deutschland heute ist, muss zuerst klären, ob das frühere deutsche Völkerrechtssubjekt erloschen, ersetzt oder fortgeführt wurde. Mehr lesen

  • Symbolbild: Protest gegen den Versailler Diktatfrieden im Spiegelsaal, KI-Bildrekonstruktion

    Wilson, Versailles und die Dolchstoßlegende: Wie das deutsche 20. Jahrhundert begann. Drei Erzählungen, die einander stützten und über Jahrzehnte ihre Wirkung entfalteten — von der Friedensverheißung der Vierzehn Punkte bis zum Mythos vom unbesiegten Heer. Mehr lesen

  • 999 Seiten Antwort, 200 Millionen Euro für Selbst-Evaluierung, 182 Millionen Euro jährlich für „Demokratie leben!“. Die Bundesregierung weiß nicht, welche NGOs sie fördert — aber sie verteidigt die Förderung als Bollwerk der Demokratie. Eine strukturelle Diagnose. Mehr lesen

  • Wenn Rom im Namen Jesu sprach, muss zuerst geklärt werden, wie Jesus selbst sprach. Eine Lektüre der Bergpredigt, der Weherufe gegen die religiösen Eliten und der Frage, wie aus einer Lehre der Umkehr eine Sprache der Oberhoheit werden konnte. Teil 2 der Serie „Kirche und Staat". Mehr lesen

  • Die römisch-katholische Kirche ist nicht nur Religion. Sie ist Machtzentrum. Wer Rom verstehen will, muss Rom zuhören — dem Ton, in dem es seit Jahrhunderten über Staat, Fürsten und Getaufte spricht. Eine Zitatanalyse zur Eröffnung der Serie „Kirche und Staat". Mehr lesen

  • Was sich 2026 in der deutschen KI-Debatte ändert, ist nicht die Software, nicht die Eigentümerstruktur, nicht der Geheimdiensthintergrund. Geändert hat sich, wer im Weißen Haus sitzt. Plötzlich braucht es europäische Alternativen — die es nur bedingt gibt. Mehr lesen

  • Wenn die schlafende Souveränität jemals geweckt würde — vor welcher Frage stünde das deutsche Volk dann? Eine Diagnose des Repräsentationsdefizits und vier inhaltliche Optionen für eine Verfassung nach Artikel 146 GG, darunter die historisch unerledigte Hohenzollern-Frage. Mehr lesen

  • Es gibt im Grundgesetz einen Satz, der das ganze Gebäude überragt — und den fast niemand kennt. Artikel 146 GG erklärt die Verfassung für endlich und erkennt das deutsche Volk als verfassunggebende Gewalt an. Drei strukturelle Paradoxa zeigen, warum diese Souveränität operativ stillgelegt ist. Mehr lesen

  • Drei Mal wurde Südtirol verraten — 1919 in Saint-Germain, 1939 durch Hitler-Mussolini, 1946 durch Gruber-Degasperi. Heute gilt die Region als Erfolgsmodell europäischer Autonomie. Genau diese Erzählung verdeckt, was eigentlich verloren ging: das Recht eines Volkes auf Selbstbestimmung. Eine Verfassungsfrage, die offen bleibt — auch in Brüssel. Mehr lesen

  • Frankreich hat 2025 drei Premierminister verschlissen, die Schuldenquote liegt bei 113 Prozent, der Haushalt 2026 wurde per 49.3 ohne Abstimmung gedrückt. Die Märkte zucken nicht — weil sie wissen, wer im Ernstfall haftet. Eine strukturelle Diagnose dessen, was eine französische Schuldenkrise für die EU und für Deutschland bedeutet. Mehr lesen

  • Olaf Scholz traf den Warburg-Banker Olearius während laufender Cum-Ex-Ermittlungen — und konnte sich später an nichts erinnern. Ein entstuftes Bundestags-Protokoll widerlegt diese Erinnerungslücken. Der BGH hat 176 Millionen Euro Rückzahlung rechtskräftig bestätigt. Der Hamburger PUA tagt weiter — nur die mediale Aufmerksamkeit ist abgeebbt. Mehr lesen

  • 1,47 Millionen Euro, 200 Journalisten, 167 geschwärzte Seiten. Die Bundesregierung räumt die Honorarzahlungen an Medienschaffende selbst ein — verweigert aber die Namen. Eine strukturelle Diagnose. Mehr lesen

  • Rapallo 1922, Bismarck, britische Machtpolitik: Die deutsch-russische Achse ist keine Legende – sie ist die verdrängte Tiefenlinie europäischer Geschichte. Wer sie ignoriert, versteht Europa nicht. Mehr lesen

  • Europa redet über Sicherheit und ignoriert bislang, dass es eine neue Ordnung benötigt. Die eigentliche Frage dieses Kontinents lautet: Könnte die Beziehung zwischen Deutschland und Russland eines Tages wieder zum Stabilitätsfaktor werden – und unter welcher Bedingung? Mehr lesen

  • Oktober 1813. Über 500.000 Soldaten auf den Feldern vor Leipzig, die größte Schlacht der europäischen Geschichte. Aus dem Sieg über Napoleon und den Versen der Befreiungskriege entstand der deutsche Einigungsgedanke. Ein Essay über das, was Deutschland formte. Mehr lesen

  • Die Kirche gilt für viele Menschen bis heute als natürliche Fortsetzung der Glaubenslehre Jesu. Genau das ist ein Irrtum. Zwischen Jesus und der Römisch-Katholischen Kirche mit ihrem Machtapparat und ihren Hierarchien gibt es keine gerade Verbindung, sondern ein auf Umwegen geschaffenes Konstrukt. Mehr lesen

  • Der Begriff „regelbasierte Ordnung“ bezeichnet ein politisches Konzept, bei dem internationale Beziehungen nicht primär durch nationales Recht oder souveräne Entscheidungen einzelner Staaten bestimmt werden. Mehr lesen

  • Trumps eigenes politisches Programm in direkter Form: Amerika, Sicherheit, Wirtschaft, Migration. Wer Trump nicht über Karikaturen seiner Gegner, sondern über seine eigenen Worte lesen will, beginnt hier. Mehr lesen

  • Charlie Kirk schreibt aus dem Inneren der Bewegung über die Bewegung. Wer wissen will, wie MAGA sich selbst versteht — Programm, Lagerlogik, Selbstverortung —, liest hier die Innenperspektive. Mehr lesen

  • Wer die MAGA-Bewegung als reines Trump-Phänomen liest, verfehlt sie. Carsten Rasch zeichnet die Bewegung von innen nach — Programm, Anhängerschaft, Lagerlogik — und zeigt, warum sie auch ohne Trump bestehen wird. Mehr lesen

  • Trump als Business-Persona: Status, Auftreten, öffentliche Wirkung. Das Buch ist kein Wirtschaftsratgeber, sondern ein Selbstporträt — und gerade deshalb für die Analyse seines politischen Stils aufschlussreich. Mehr lesen

  • Marke, Status, Gewinnerlogik — Trump erklärt sich hier als Geschäftsfigur, lange bevor er Präsident wurde. Wer den späteren politischen Stil verstehen will, sollte das frühere Geschäftsmodell kennen. Mehr lesen

  • Trump beschreibt seinen eigenen Denkstil: Siegermentalität, Konkurrenzlogik, Selbstverständnis als Hauptdarsteller. Loreley liest ihn nicht über Empörung, sondern über das, was er selbst zu Protokoll gibt. Mehr lesen

  • Trump erklärt selbst, was Erfolg für ihn bedeutet: Führung, Selbstbild, Wille zur Sichtbarkeit. Wer ihn nicht über Gegner, sondern über seine Eigenaussagen lesen will, findet hier eines seiner Schlüsselbücher. Mehr lesen

  • Cialdini zeigt, dass Überzeugung selten in dem Moment gelingt, in dem das Argument fällt — sondern in den Sekunden davor, wenn die Aufmerksamkeit gerichtet wird. Wer Trumps Inszenierungstaktik analysieren will, findet bei Cialdini die psychologische Mechanik. Mehr lesen

  • Luntz hat die amerikanische politische Sprache der letzten dreißig Jahre geprägt: Wer welches Wort wann verwendet, entscheidet über Zustimmung oder Ablehnung. Trump hat diese Lehre wie kein zweiter Politiker operationalisiert — von „America First“ bis zu seinen Spitznamen für Gegner. Mehr lesen

  • 1928 schreibt der Mann, der den Beruf des PR-Beraters erfunden hat, auf, wie man die Meinung von Millionen steuert. Er tut es nicht im Ton der Warnung, sondern im Ton der Werbung: Das Buch wirbt für die Sache, die es beschreibt. Wer wissen will, wie Zustimmung hergestellt wird – von Regierungen, Konzernen, Verbänden, Kampagnen jeder Richtung –, findet hier die Bauanleitung aus erster Hand.

    Bernays verteidigt sein Gewerbe, statt es zu prüfen: Die Steuerung öffentlicher Meinung hält er für die Betriebsbedingung jeder Massengesellschaft, ihre Fachleute für deren eigentliche Regierung. Dass dieselbe Technik jedem Zweck dient, musste er später am eigenen Werk erfahren, ohne daraus etwas zu folgern. Eine Analyse der Gefahren liefert er nicht; die findet sich bei Walter Lippmann oder Gustave Le Bon. Was dieses Buch voraushat, ist die Position des Verfassers – und die Tatsache, dass deutsche Leser es erst seit 2007 in ihrer Sprache prüfen können, achtzig Jahre nach dem Original. Mehr lesen

  • „Der Fürst“ ist einer der zentralen Texte, um Machtpolitik zu verstehen — wie Herrschaft gewonnen, gesichert und verteidigt wird. Für Trump ist das relevant, weil sein politischer Stil entlang von Stärke, Loyalität, Gegnerkontrolle und öffentlicher Dominanz funktioniert. Mehr lesen

  • Sun Tzu erklärt Konflikte nicht moralisch, sondern strategisch: Timing, Täuschung, Initiative, Lagekontrolle, psychologischer Vorteil. Wer Donald Trump verstehen will, findet hier die ältere Grammatik seines Vorgehens: manövrieren, Gegner binden, das Feld verschieben, die Initiative an sich reißen. Mehr lesen

  • Wer Donald Trump verstehen will, sollte nicht bei der Empörung beginnen, sondern bei seiner Selbstkonstruktion. „Die Kunst des Erfolgs“ ist kein Nebentitel, sondern ein Schlüsseltext zu seinem Denken: Deal-Logik, öffentlicher Druck, Dominanz, Maximalforderungen und Macht als Bühne. Das Buch erklärt weniger seine Ideologie als sein inneres Betriebssystem. Gerade deshalb ist es für Loreley relevant.

    Donald Trump wird in Europa bis heute oft entweder moralisch abgeurteilt oder auf Schlagzeilen reduziert. Genau das verstellt den Blick auf das Entscheidende. Wer Trump verstehen will, muss nicht zuerst seine Gegner lesen, sondern seine eigene Handlungslogik. Genau hier setzt „Die Kunst des Erfolgs“ an. Das Buch ist nicht deshalb wichtig, weil es die Wahrheit über Trump in letzter Instanz sagt. Es ist wichtig, weil es sein Selbstverständnis offenlegt: Trump denkt in Deals, in Kräfteverhältnissen, in öffentlicher Wirkung, in Dominanz, in Maximalforderungen und im bewussten Einsatz von Druck. Mehr lesen

  • „Neue Weltordnung“ ist ein geopolitischer Ordnungsbegriff. Er stammt nicht aus der Verschwörungsliteratur, sondern aus der Sprache offizieller Machtpolitik. Prominent wurde er, als US-Präsident George H. W. Bush ihn am 11. September 1990 in seiner Rede vor einer gemeinsamen Sitzung des US-Kongresses verwendete. Mehr lesen

  • Freiheit galt lange als selbstverständliche Grundlage westlicher Gesellschaften. Doch plötzlich wird wieder darüber gestritten – über Meinungsfreiheit, digitale Überwachung, staatliche Kontrolle und die Grenzen politischer Macht. Mehr lesen

  • Die Idee der Freiheit entstand in der Aufklärung als radikaler Bruch mit autoritärer Herrschaft und entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem vielschichtigen Konzept. Heute so schient es, wird Freiheit als selbstverständlich wahrgenommen. Mehr lesen

  • Merz hat mit einem Satz offengelegt, was die westliche Außenpolitik seit Jahren praktiziert: Das Völkerrecht gilt nur noch, solange es den Interessen der Macht nicht im Weg steht. Jetzt ist das Geschrei groß, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Mehr lesen

  • Im Landtag von Sachsen-Anhalt zeigt sich, wie weit das politische Kartell inzwischen bereit ist zu gehen, um die AfD auch dort kleinzuhalten. Mehr lesen

  • Mythos, Verschwörungserzählung, Gefahr für die Demokratie – das Framing steht, bevor die Analyse beginnt. Doch Trumps Gebrauch des Begriffs legt eine reale Machtfrage frei. Mehr lesen

  • Eine Kampfansage an Bevormundung, Kontrolle und den Verlust bürgerlicher Selbstbestimmung. Souveränität des Individuums, Verantwortungsprinzip und dienende Ordnung. Mehr lesen

  • Die EU und SPD wollen die Social-Media-Alterskontrolle. Die funktioniert nur, wenn am Ende alle Nutzer identifiziert bzw. verifiziert werden. Was als „Jugendschutz“ verkauft wird, ist der nächste Hebel für flächendeckende Zugangskontrolle. Mehr lesen

  • Die Klimapolitik entsteht längst nicht mehr nur im Kabinett – sie läuft wie ein Förderband: Wissenschaft, IPCC und NGO-Netzwerke liefern die Taktung, Klagen setzen die Politik unter Druck. Mehr lesen

  • Zwei Auftritte in München, zwei Rollen im selben Drehbuch: J. D. Vance (2025) sezierte und markierte den Konfliktkern. Marco Rubio (2026) liefert die Zukunftsversion – Allianz ja, aber als Erneuerung unter US-Bedingungen. Mehr lesen

  • Die Meinungsfreiheit ist kein Dekor der Demokratie, sondern ihre Essenz. Wo Staats- und Politikkritik zur Gefahr erklärt wird, beginnt der Rechtsstaat zu scheitern. Mehr lesen

  • Die Meinungsfreiheit ist kein Dekor der Demokratie, sondern ihre Essenz. Wo Staats- und Politikkritik zur Gefahr erklärt wird, beginnt der Rechtsstaat zu scheitern. Mehr lesen

  • Die EU spricht von Abschreckung – und kalkuliert Eskalation. Innenpolitische Krisen, strategische Blockaden und militärische Vorbereitung verschieben den Gedanken an Krieg vom Undenkbaren ins Politisch Mögliche. Mehr lesen

  • Ein Jahrhundert der Kriege neigt sich dem Ende zu. Was Donald Trump und Wilhelm II. damit zu tun haben, was sie gemeinsam haben – und was sie mit Wladimir Putin, differenziert betrachtet, teilen. Eine essayistische Provokation. Mehr lesen

  • Friedrich Merz regiert nicht im Bruch zur Ampel, sondern in ihrer Verlängerung – nur professioneller, internationaler, kontrollierter. Während Milliarden global verteilt werden, bleibt die Entlastung der eigenen Bürger Stückwerk. Mehr lesen

  • Militärische Eskalation in Venezuela, sinkende Drogentote in den USA und der Vorwurf, Washington gehe es in Wahrheit um Öl: Die Ereignisse rund um die Festnahme Nicolás Maduros werden international kontrovers bewertet. Mehr lesen

  • Zensur beginnt nicht mit Verboten, sondern mit Begriffen. Der Kampfbegriff „Hass und Hetze“ wirkt als Vorfeldinstrument: Er verschiebt die Grenze des Sagbaren, lange bevor Gerichte eingreifen. Mehr lesen

  • Zensur gibt es in der EU offiziell nicht. Der DSA führt subtil eine "Quasi-Zensur" ein - nicht durch Verbote, sondern mittels regulatorischer Verfahren. Mehr lesen

  • Die Europäische Union erklärt die Meinungsfreiheit zum unantastbaren Grundwert – und etabliert zugleich Mechanismen, die definieren, welche Meinungen als Risiko gelten. Mehr lesen

  • Javier Milei stellt infrage, was in Europa seit 1789 als unantastbar gilt: den moralischen Anspruch demokratischer Staaten auf immer mehr Macht, Steuern und Eingriffe ins Privateiegentum. Mehr lesen

  • Deutschland steht vor dem tiefsten Machtbruch seit 1945. Die globale Ordnung kippt – und Berlin erkennt zu spät, dass es seine Souveränität zurückerobern muss. Mehr lesen

  • Europa kippt – und Deutschland stemmt sich gegen die Veränderung. Während Ungarn, die Slowakei, Tschechien und Polen sich von der globalistischen Ordnung lösen, beginnt die deutsche Politik im Kampf um die Macht zu zerfallen. Mehr lesen

  • Der „Great Reset“ war kein spontaner Zufall: Als die globalen Krisen der 2020er Jahre hereinbrachen, ausgelöst durch ein Virus, nutzte das WEF den Moment, um eine neue Weltordnung auszurufen. Mehr lesen

  • Technokraten, Stiftungen und elitäre Netzwerke formten die Grundlagen einer globalen Steuerungsordnung, die keiner demokratischen Kontrolle unterworfen ist. Sie ist damit sui generis - etwas völlig neues. Mehr lesen

  • Zwei Männer verkörpern den Bruch unserer Zeit wie keine anderen: Donald J. Trump und Klaus Schwab. Der eine sprengt das Fundament des globalistischen Projekts, der andere steht sinnbildlich für seine technokratische Vision. Mehr lesen

  • Es scheint, als sei die Demokratie westlicher Prägung auf dem besten Weg, das Erreichte wieder Rückabzuwickeln. Statt Freihet zunehmende Repressionen, statt Solidarität finanzielle Umverteilung, statt Gleichheit wachsende Ungleichheit. Mehr lesen

  • Mit der Wiederwahl Donald J. Trumps wird die politische und finanzielle Zeitenwende eingeleitet. Europa versucht zwar den Status des "ancien regime" aufrecht zu halten - es wird jedoch insgesamt scheitern, wenn es keine politischen Veränderungen gibt. Mehr lesen

  • Thilo Sarrazin war zu seiner aktiven Zeit als Politiker ein streitbarer Kopf, der Karriere machte. Dann seine literarische Abrechnung mit dem Parteiensystem - das war zuviel. Sein Absturz folgte prompt. Mehr lesen

  • Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut der Demokratie - sollte man meinen. Es gibt jedoch Kräfte in der Bundesregierung, die eine ganz eigenwillige und mit dem Grundgesetz kaum in Einklang zu bringende Interpretation haben. Mehr lesen

  • Pünktlich zum 75. Geburtstag des Grundgesetzes steht es um das Provisorium schlechter denn je. Mehr lesen

  • Das Jahr 2024 wird in die Geschichte eingehen als ein Jahr kolossaler Veränderungen. Ungedeckte Papiergeldwährungen werden abgelöst durch Edelmetall gedecktes Geld. Dadurch werden die USA ihrer Vorrangstellung verlieren. Mehr lesen

  • Zbigniew Brzezinski, Geopolitischer US-Stratege entwarf mit seinem Buch "Das große Schachpiel" den Leitfaden für die US-Außenpolitik bis heute. Was er jedoch nicht voraussah, waren die fiskalpolitischen Abenteuer der USA. Mehr lesen

  • Alle großen Weltreiche gingen unter: die Ming-Dynastie in China, das Reich Alexander des Großen, das Osmanische Reich, das Römische Reich. Das nächste "Reich" was untergeht, wird das des Westens sein. Mehr lesen

  • Die Ukraine ist die Grabstätte der alten Weltordnung us-amerikanischer Prägung. Die Neuordnung der Welt ist bereits im Gange - die Multipolarität der Macht ist das Ziel. Mehr lesen

  • Mit dem Inhalt der abgehörten Telefonkonferenz von Bundesluftwaffe Offizieren verhält es sich wie mit einem weißen Elefant im Wohnzimmer. Jeder sieht ihn und alle ignorieren ihn. Derweil schafft die europäische Kriegstreiberfraktion Fakten. Mehr lesen

  • Die USA und ihre Politik des Unilateralismus scheitert: Mit dem Mauerfall und dem Ende des Kalten Krieges brach eine neue Epoche an - doch anders, als viele gehofft hatten. Mehr lesen

  • Wahrheit oder Lüge? Ist der Parteienstaat in der Bundesrepublik Deutschland eine Fiktion oder Realität? Ein Politiker der AfD hat jetzt die Abschaffung gefordert und einen Entrüstungssturm der Altparteien geerntet. Mehr lesen

  • Die Skandal-Aufdecker von Correctiv werden von ihrem eigenen Skandal heimgesucht. Der Narrativ Motor stottert. Mehr lesen

  • Die Grünen sind das erfolgreichste Projekt einer globalen Elite, die angeblich gar nicht exisitiert. Mehr lesen

  • Russische Panzer, Schützenpanzer und Militärlastkraftwagen überschritten im Februar 2022 die russische-ukrainische Grenze. Die Welt hielt den Atem an. Mehr lesen

  • Der Journalismus der Neuzeit hat schon schwere Zeiten hinter sich, doch die schwerste steht ihm noch bevor. 2014 wurde das Wort „Lügenpresse“ zum Unwort des Jahres 2014 gewählt. Mehr lesen

  • Die Vergangenheit ist die Zukunft Deutschlands. Deutschland und die Deutschen sind vergleichbar mit Dornröschen. Es wartet auf den Prinzen, der es wachküsst. Mehr lesen

  • Der Gesetzentwurf von Robert Habeck bietet sozialpolitischen Sprengstoff. Mehr lesen

  • Die repräsentative Demokratie ist eine Fassade. Die globale Machtelite hat im Hintergrund die Kontrolle mittels internationaler NGOs übernommen. So lautet die These eines Buches, mit dem Titel „Fassaden-Demokratie und Tiefer Staat“. Mehr lesen

  • Kurt Biedenkopf, sächsischer Ministerpräsident von 1990 bis 2002, prägte die Nachwendezeit wie kaum ein anderer. Hinter dem Bild des Landesvaters stehen eine missglückte Privatisierung, ein familiäres Aufsichtsratsmandat und die Nähe zu transnationalen Elitezirkeln. Mehr lesen

  • Das Grundgesetz garantiert Grundrechte — und schränkt sie zugleich per se ein. Der zweite Teil des Artikels betrachtet die Illusion einer freiheitlichen Gesellschaft und fragt, wie tragfähig das Versprechen der Gleichheit nach den Corona-Jahren wirklich ist. Mehr lesen

  • Nicht die Impfpflicht kam, sondern der Druck, der ohne sie auskam. Wie der Staat 2021 die Grundrechte im Text unangetastet ließ und sie zugleich über das einfache Gesetz aushöhlte — und warum das der perfidere Weg war. Mehr lesen

  • „Pecunia non olet“, Geld stinkt nicht, wusste schon der römische Kaiser Vespasian, als er die Steuer für öffentliche „Bedürfnisanstalten“ einführte. Mehr lesen

  • Eine spanische Behördenauskunft vom Sommer 2021 machte in alternativen Medien Furore – als angeblicher Beweis, dass es das Virus nicht gebe. Eine nüchterne Einordnung der Anfrage, der Impfpflicht-Debatte und der Handlungsspielräume des Einzelnen. Mehr lesen